Industrieautomatisierung mit KI
Produktionsdaten liegen in MES, ERP und SPS — aber nicht zusammen. Wir vernetzen Ihre Systeme, automatisieren Qualitätsprüfung und Wartungsplanung und machen Produktionskennzahlen in Echtzeit nutzbar. DSGVO-konform, on-premise möglich, ROI typischerweise unter 6 Monaten.
Warum klassische Industrieautomatisierung nicht reicht
Maschinen sind automatisiert. Aber die Prozesse darum herum — Qualität, Wartung, Planung — laufen noch über Excel, Papier und Bauchgefühl.
Daten-Silos zwischen MES, ERP & SPS
Produktionsdaten aus der Halle, Aufträge aus dem ERP und Maschinenzustände der SPS liegen in getrennten Systemen — manuelle Abstimmung kostet täglich Stunden.
Ungeplante Stillstände
Maschinen fallen unangekündigt aus, weil Verschleißmuster nicht ausgewertet werden. Jeder Stillstand kostet vier- bis fünfstellig pro Stunde.
Manuelle Qualitätskontrolle
Stichproben mit Messschieber, Excel-Listen für SPC und nachgelagerte Reklamationen — kein durchgehender Qualitätsfluss vom Wareneingang bis zur Auslieferung.
Produktionsplanung im Excel
Schichtpläne, Materialbedarf und Maschinenbelegung werden manuell gepflegt. Änderungen brauchen Stunden, Engpässe werden zu spät erkannt.
Compliance- und Audit-Risiken
Fehlende Chargenrückverfolgung, lückenhafte Dokumentation und manuelle Prüfprotokolle gefährden ISO-Audits und Kundenanforderungen.
Welche Industrie-Prozesse wir automatisieren
Von der Maschinendaten-Erfassung bis zur vorausschauenden Wartung — wir verbinden Ihre Systeme und nutzen KI dort, wo sie messbaren ROI bringt.
MES- & ERP-Integration
Maschinendaten, Aufträge, Stammdaten und Bestände fließen automatisch zwischen MES, ERP und SCADA. Eine Datenbasis, keine Mehrfacherfassung mehr.
KI-gestützte Qualitätsprüfung
Bildverarbeitung erkennt Oberflächenfehler, Maßabweichungen und Montagefehler in Echtzeit. Reklamationsquote sinkt, Nacharbeit entfällt.
Vorausschauende Wartung
Maschinendaten werden auf Verschleißmuster analysiert. Wartung wird geplant, bevor Ausfälle entstehen — Stillstandszeiten sinken um bis zu 50 %.
Produktionsplanung automatisiert
Schichtpläne, Materialbedarf und Maschinenbelegung werden auf Basis aktueller Aufträge und Bestände dynamisch optimiert — inklusive Engpass-Erkennung.
OEE- & Schichtreporting
Anlagenverfügbarkeit, Leistung und Qualität (OEE) werden automatisch erfasst und nach Schicht, Maschine und Auftrag ausgewertet — ohne manuelle Excel-Arbeit.
Chargen- & Rückverfolgung
Lückenlose Verknüpfung von Rohmaterial, Charge, Maschine und Endprodukt. Bei Reklamationen ist die betroffene Charge in Sekunden identifiziert.
Der ROI von Industrieautomatisierung
Konkrete Zahlen aus Projekten bei mittelständischen Produktionsunternehmen in DACH.
So automatisieren unsere Kunden ihre Produktion
Vorausschauende Wartung — Stillstände halbiert
Problem
Ein Metallverarbeiter mit 12 CNC-Maschinen verlor monatlich rund 40 Stunden durch ungeplante Ausfälle. Die Wartung lief nach festem Intervall, unabhängig vom tatsächlichen Maschinenzustand.
Lösung
Schwingungs-, Strom- und Temperaturdaten der Spindeln werden in Echtzeit analysiert. Ein KI-Modell erkennt Verschleißmuster 5–14 Tage vor dem Ausfall und plant die Wartung in den nächsten geplanten Stillstand.
KI-Sichtprüfung — Ausschussquote von 4,8 % auf 1,3 %
Problem
Spritzgussteile wurden manuell auf Oberflächenfehler geprüft. Die Stichprobenrate war niedrig, fehlerhafte Teile landeten beim Kunden, Reklamationsquote 2,1 %.
Lösung
Eine Kamera am Bandende prüft jedes Teil per KI-Bildverarbeitung. Defekte Teile werden automatisch ausgeschleust, Fehlertypen statistisch erfasst und an die Maschinensteuerung zurückgemeldet.
Produktionsplanung & Chargenrückverfolgung — Audit-bereit
Problem
Schichtpläne und Materialbedarf wurden in Excel geführt. Bei einer Reklamation dauerte die Rückverfolgung der betroffenen Charge bis zu zwei Tage — bei IFS-Audits ein Risiko.
Lösung
Auftrags-, Material- und Maschinendaten werden in einem Planungssystem zusammengeführt. Jede Charge ist vom Rohstoff bis zum Endprodukt verknüpft, Audits werden auf Knopfdruck reproduzierbar.
Häufige Fragen zur Industrieautomatisierung
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um KI- und IT-gestützte Produktionsautomatisierung.
Was ist der Unterschied zwischen klassischer Industrieautomatisierung und KI-gestützter Automatisierung?
Klassische Industrieautomatisierung steuert einzelne Maschinen — SPS, Roboter, Antriebe. KI-gestützte Industrieautomatisierung setzt darüber an: Sie verknüpft Daten aus MES, ERP, SCADA und SPS, erkennt Muster (z. B. Verschleißsignale, Qualitätsabweichungen) und automatisiert Entscheidungen, die bisher manuell getroffen wurden — Wartungsplanung, Qualitätsfreigabe, Produktionsplanung. Sie ersetzt nicht die Maschine, sondern den manuellen Prozess drumherum.
Welche Voraussetzungen brauche ich für Industrieautomatisierung mit KI?
Mindestens digital erfasste Maschinendaten (OPC UA, Modbus, MQTT oder vergleichbare Schnittstellen) und ein ERP- oder MES-System, das per API erreichbar ist. Wo Schnittstellen fehlen, retrofitten wir Sensoren oder Edge-Gateways. Eine vollständige Industrie-4.0-Landschaft ist nicht nötig — wir starten mit dem Prozess mit dem höchsten ROI und bauen schrittweise aus.
Ist das DSGVO-konform und kann auch on-premise laufen?
Ja. Produktionsdaten enthalten oft Betriebsgeheimnisse oder personenbezogene Daten (z. B. Schichtzuordnung). Auf Wunsch laufen die KI-Modelle vollständig on-premise oder in einer privaten Cloud mit Server-Standort Deutschland. Datenflüsse sind dokumentiert, Zugriffe rollenbasiert, GoBD- und ISO-27001-Anforderungen werden erfüllt.
Wie lange dauert die Einführung?
Ein erster produktiver Prozess (z. B. KI-Qualitätsprüfung an einer Linie oder vorausschauende Wartung an einer Maschinengruppe) ist typischerweise in 8–12 Wochen einsatzbereit. Eine vollständige Vernetzung von MES, ERP und mehreren Anlagen dauert je nach Umfang 4–9 Monate. Wir starten immer mit dem Prozess mit dem höchsten Hebel — kein Big-Bang-Projekt.
Was kostet Industrieautomatisierung mit KI?
Einstiegsprojekte (z. B. vorausschauende Wartung für eine Maschinengruppe oder Sichtprüfung an einer Linie) beginnen bei 12.000–25.000 € einmalig plus laufendem Betrieb. Größere Vernetzungsprojekte liegen bei 3.500–8.000 €/Monat. Im kostenlosen KI-Audit analysieren wir Ihre Produktion und zeigen das konkrete Einsparpotenzial — inklusive ROI-Berechnung auf Basis Ihrer Stillstandskosten und Ausschussquoten.
Bereit, Ihre Produktion zu automatisieren?
Im kostenlosen KI-Audit analysieren wir Ihre Produktionsprozesse und zeigen Ihnen, wo der größte Hebel liegt — mit konkreten Zahlen aus Ihrer Anlage.
Kostenloses KI-Audit buchen